Humanitäre Mission

Auf zum "humanitären" Einsatz !!!

Fakt ist, die Bundesregierung hat angedeutet sich nun doch einen Einsatz mit deutschen Soldaten im Libyenkonflikt offen zu halten.

Außenminister Westerwelle nahm am Mittwoch hierzu gegenüber Journalisten Stellung:

“Für die Bundesregierung ist völlig klar, dass wir bei der humanitären Bewältigung der Folgen dieses Krieges unsere Verantwortung wahrnehmen werden […] Wir werden den Menschen, die jetzt leiden, humanitär beistehen“,  sagte der Außenminister.

Aus der Wortwahl könnte man schließen, dass ein Politiker hierzulande den Einsatz von deutschen Soldaten im Ausland dem Volk nur verzapfen kann, wenn er Wörter wie „Humanität“ und „Verantwortung“ in seine Rede streut.

Fraglich ist allerdings, was einige Medien im Schilde führen, wenn sie diesen Politikjargon einfach blinden Auges übernehmen und ihrerseits von „Humanitärer Mission“, „Hilfseinsatz“ oder „Bundeswehr-Hilfsaktionen“ sprechen.

Man darf nicht zuerst den Tisch mit einer humanitären Decke beziehen um dann erst die sachliche Diskussion über einen Militäreinsatz zu beginnen. Das dürfen kritische Medien nicht zulassen.

Als es vor wenigen Wochen um die UN-Resolution 1973 ging, also um Maßnahmen zum Schutze der libyschen Bevölkerung, war das Wort „Humanitär“ in Deutschland nicht so beliebt.

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